Blog dein Wissen! Woche #3: Schlafrituale

Thema der Woche #03 „Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und NONOMO:

Welche Rituale begleiten Eure Babys im 1. Lebensjahr vor und während des Zubettgehens und wie wirken diese sich aus?

Dass Momo schon immer viel geschlafen hat, hatte ich ja bereits geschrieben, aber trotzdem haben sich im Laufe des ersten Jahres Rituale entwickelt, die wir auch heute noch einhalten, denn sie sind uns und auch Momo unheimlich wichtig. Und wenn es ihm hilft schneller oder besser zur Ruhe zu kommen spricht ja nichts dagegen.

Nachdem wir aus dem Krankhaus gekommen sind, fing es schon damit an, dass wir Momo’s Spieluhr spielen ließen, als wir ihn zum Schlafen in sein Bett legten. Nach einer Woche fingen wir damit an Momo zu baden und das jeden Abend(!), er liebte seine warme Wanne und wehe sie war mal zu kalt! Und mit “zu kalt” meine ich “nur” 37°C, dann gab es einen lautstarken Protest. Sie musste stets zwischen 38 und 39°C sein, dann fühlte er sich pudelwohl. Etwas was er sicher von mir hat, mein Badewasser muss auch immer sehr warm sein. Das warme Baden half Momo auch bei seinen Koliken unter denen er die ersten 3 Monate sehr gelitten hat.

Das war auch die einzige Zeit, wo er des Abends Probleme beim Einschlafen hatte. Tagsüber reichte die Spieluhr und Abends, als das Bauchweh losging, gab es nach dem Baden noch eine Bauchmassage und ausgiebiges Kuscheln mit Mama auf dem Sofa, bis er irgendwann in meinem Arm eingeschlafen war und wir ihn in sein Bett legen konnten. Sein Bett musste zu dieser Zeit auch immer sehr warm sein. Und so lag fast immer eine Wärmflasche unter seine Bettdecke, damit es schon mollig warm war. Als Momo etwa 2 Monate alt war, zog ein neuer Freund von Momo bei uns ein, ein Dumbo-Schmusetuch. Das legten wir immer mit dazu wenn er schlafen ging und es dauerte nicht lange da hatte er ihn so angenommen, dass er ohne ihn nicht mehr schlafen wollte. Das ist auch heute noch so: Wenn sein Dumbo da ist, dann ist alles in Ordnung und er kann schlafen, egal wo wir sind und in welchem Bett ich ihn lege. Und so ist sein Mittagsschlaf wirklich unkompliziert: Hinlegen, Tee trinken, Dumbo in die Hand und schlafen. Wenn nur alles im Leben so einfach wäre.

Die Zeit verging und die Bauchschmerzen waren verschwunden und so ließen wir auch die Bauchmassage irgendwann weg, aber das Baden am Abend blieb und nach seiner Stillmahlzeit schlief er friedlich zu “La Le Lu” aus seiner Spieluhr und mit Dumbo im Arm ein. Eine Änderung gab es erst als wir die abendlich Stillmahlzeit ersetzten, so aß er erst Abendbrot, ging  danach Baden und anschließend ins Bett dort trank er dann immer noch ein Flasche Tee und war danach bereit zum Schlafen.

Mit etwa 10 Monaten haben wir dann den Sandmann in unser Abendritual mit aufgenommen. Den schauen wir uns seitdem gemeinsam nach dem Baden an bevor es ins Bett geht und das ist bis heute so geblieben. Für Momo ist es gerade Abends unheimlich wichtig, dass wir sein Ritual einhalten, denn so weiß er was als nächstes passiert und fährt dann schon beim Sandmann so runter, dass er danach bereit ist zum Schlafen. Wie automatisch das mittlerweile bei uns abläuft hatte ich ja schon in einem Beitrag gezeigt. Wer es noch nicht gesehen hat kann aber gerne mal hier schauen.

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